Die richtige Leinwand für ein Top-Kinoerlebnis

Was bei einer Leinwand alles zu beachten ist, ist nicht viel doch trotzdem extrem wichtig! Der tollste Beamer hilft einem nicht, wenn die Projektionsfläche nicht das hergibt, was Sie sollte.

Als aller erstes muss die Entscheidung getroffen werden, wie und wo die Leinwand Ihren Platz finden soll. Die optimalste und hochwertigste Lösung ist mit Sicherheit die Motorleinwand, die auf Wunsch immer hoch und runter gefahren werden kann. Aber auch manuelle oder Rahmenleinwände finden oftmals Ihren Platz in den heimischen vier Wänden wieder. Diese Entscheidung ist persönlich zu treffen und je nach Anforderung oder eigenem Geschmack unterschiedlich!

Nach getroffener Entscheidung zum Leinwandtypen empfiehlt es sich kurz die Zeit zu nehmen, folgende Punkte ein wenig genauer zu betrachten:

Angefangen von der Farbe (Pigmentierung), über den schwarzen Rand und das Seitenverhältnis bis hin zum Material und des entsprechenden Gain-Faktors sollte sich Anfangs kurz einmal Gedanken gemacht werden.

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1. Der Gain-Faktor

Dem so genannten Gain-Faktor begegnet man beim Kauf einer Leinwand zu genüge! Dieser bezeichnet die Reflektion des aufprojizierten Bildes, die eine Leinwand an den Zuschauer zurückwirft. Hier ist zu beachten, dass ein Gain von 1,0 der Standard ist. Je höher der Faktor, desto höher die Qualität, da die Lichtbrechung variiert und den Inhalt gezielter ins Auge befördert!

2. Blackdrop und Rand

Der Blackdrop ist die schwarze Vor- bzw. Nachlauffläche, die eine jede einrollbare Leinwand besitzt. Diese ist wichtig um im Nachhinein noch die passende Bildmitte austarieren zu können. Der schwarze Rand um eine Leinwand ist darüberhinaus auch extrem wichtig für den Kontrast, der dadurch extrem verbessert wird!

3. Bildgröße und Abstand

Hier gibt es natürlich auch Unterschiede. Zu erst einmal muss gesagt sein, dass es natürlich stark auf die Auflösung des Projektors ankommt. Diese gibt nämlich den minimalen Abstand vor! Bei einer Full HD – Auflösung gilt die Faustregel von etwa 1,7 x Bildbreite = Sitzentfernung oder auch Sitzentfernung / 1,7 = empfohlene Bildbreite.

4. Das richtige Seitenverhältnis

Das Seitenverhältnis ist natürlich stark von der Anwendung abhängig. Im Regelfall wird zu 16:9 oder 16:10 Leinwänden gegriffen, da diese das „normale“ Anzeigen von Filmen, Events o. ä. am besten ermöglicht. 4:3 Formate sind eher etwas für Konferenzräume oder andere PC-Anwendungen, die das alte Format noch unterstützen. Für ein richtiges Kinoerlebnis müsste auf 21:9 gesetzt werden, die hier zur Verfügung stehenden Medien sind aber eher rar gesät.

5. Material

Beim Material einer Leinwand kommt entweder PVC-Kunststoff oder aber ein spezielles Gewebe zum Einsatz. PVC hat den Vorteil, dass es gleich beim Kauf glatt ist. Doch einige Monate später bilden sich Falten – das schöne Bild ist futsch. Anders dagegen bei Gewebe: Es muss erst einige Zeit aushängen, um glatt zu werden. Dann bleibt es aber über zehn Jahre hinweg in Form. Die Rückseite des Gewebes sollte schwarz gefärbt sein. Dies verhindert ein Durchschimmern des Hintergrunds.

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